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7:3 – die Pinguins machen Augsburg platt

22. Januar 2017

Die Fischtown Pinguins ziehen weiter in Richtung Playoffs. Zwei Tage nach dem 3:1 beim EHC Red Bull München setzte sich der Bremerhavener DEL-Klub deutlich mit 7:3 bei den Augsburger Panthern durch.

Die Pinguins zeigten sich in der Offensive eiskalt. Sie nutzten ihre Chancen konsequent. Hinten machte Goalie Jerry Kuhn einen super Job. Überhaupt standen die Pinguins defensiv gegen die immer gefährlichen Augsburger äußerst stabil.

David Zucker rückt in den Kader

Bei den Pinguins gab es im Vergleich zum Sieg in München zwei Umstellungen: David Zucker rückte für Christoph Körner in den vierten Sturm. Im Tor kam überraschenderweise Jerry Kuhn zum Einsatz. Die Experten hatten mit einem weiteren Spiel für Jani Nieminen gerechnet. Der Finne hatte beim 3:1-Erfolg gegen die „Bullen“ sehr gut gehalten und sich Bestnoten verdient.

Jerry Kuhn steht unter Dauerfeuer

Augsburg machte in der Anfangphase mächtig viel Druck. Die Pinguins dagehen wirkten etwas schläfrig. So deckten die Panther den Kasten von Kuhn mit etlichen Schüssen ein. Der Goalie musste ordentlich zupacken.

Marian Dejdar löffelt die Scheibe rein

Doch dann die Überraschung: Mit dem ersten Pinguins-Toschuss überhaupt gelang Marian Dejdar das 1:0 (8. Minute). Der Stürmer löffelte die Scheibe nach feinem Pass von Zucker mit der Rückhand in die Maschen.

Bronson Maschmeyer erhöht für die Pinguins

Die Pinguins setzten nach und erhöhten sogar auf 2:0 (10.) Bronson Maschmeyer schoss den Puck aus zentraler Position über die Linie. Augsburg war in dieser Phase schachmatt. Und das Seestadt-Team von Coach Thomas Popiesch übernahm die Regie.

Zu viel Platz für den Konter von Ben Hanowski

Es kam ein wenig Übermut auf: Die Pinguins setzten auf die Offensive und liefen völlig überflüssig in einen Konter. Ben Hanowksi nutzte den Platz und hauchte den Panthern mit seinem Treffer zum 1:2 (12.) neues Leben ein.  Jetzt drückten die Augsburger wieder. Doch Bremerhaven nahm das 2:1 mit in die erste Pause.

Die Pinguins gewinnen die Kontrolle

Und die Pause tat den Pinguins gut. Im zweiten Abschnitt gewannen sie mehr und mehr Kontrolle über die Partie. Jason Bast vergab eine Riesenchance nach 2/1-Konter in der 24. Minute. Besser machte es fünf Minuten Jordan Owens, als er einen Doppelpass mit Mike Moore zum 3:1 vollendete (29.)

Jack Combs mit der schnellen „Rache“ im Powerplay

In Überzahl passierte den Pinguins dann aber ein Malheur: Brock Hooton verlor seinen Schläger, Augsburg setzte den Konter an. Andrew LeBlanc vollendete zum 2:3 (32.). Diesen Treffer ließen die Pinguins nicht auf sich sitzen: Gerade einmal 32 Sekunden nach dem zweiten Augsburger Treffer legte Jack Combs mit dem 4:2 für Bremerhaven nach.

Mike Hoeffel fälscht den Puck ab

Die Panther gaben nicht auf: Ex-Pinguin Jaroslav Hafenrichter erzielte das 3:4 mit einem platzierten Schuss in den Winkel (43.). Augsburg hoffte wieder, aber Bremerhaven verpasste den Hoffnungen der Hausherren den nächsten Dämpfer: Mike Hoeffel fälschte im Powerplay einen Schuss von Rob Bordson ab – 5:3 für die Gäste (44.). Mit einem Empty-Net-Goal machte Jack Combs zu den Sack zu (59. Minute). Wenige Sekunden später legte Brock Hooton zum 7:3 noch einen drauf.

Der Beitrag 7:3 – die Pinguins machen Augsburg platt erschien zuerst auf nord24.

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