Patrik Cerveny wird „Nummer Zwei“ der Pinguins

30. Mai 2019

Ist es Zufall oder Fügung? Mit Sicherheit weiß es niemand – richtig ist aber, dass der Torhüter, der in der neuen Saison den Platz hinter Torwart-Ikone Tomas Pöpperle einnehmen wird, ebenfalls in der tschechischen Kleinstadt Nachod geboren wurde. Beide haben in der Stadt im Nordosten Tschechiens, nahe von Hradec Králové, zum ersten Mal ihre Schlittschuhe geschnürt und beide haben sich das Ziel gesetzt, als Torhüter die Welt des Eishockeys zu erobern. Pöpperle mittlerweile mit einen klangvollen Namen versehen hat es vorgemacht und nun will auch Patrik Cerveny in nichts nachstehen.. Cerveny: „Für mich ist es unglaublich, dass ich nun mit meinem früheren Vorbild in einer Mannschaft spielen darf!“ und „ Ich werde alles tun, um diesen Vertrauensvorschuss zurückzuzahlen.

Begonnen hat er seine Karriere beim HC Hradek Kralove und spielte danach in den Nachwuchsmannschaften des HC Pardubice, ehe er zu den Icefighters nach Leipzig wechselte. Nach einem weiteren Jahr bei den Saale Bulls in Halle folgte er zu Beginn der Saison 18/19 dem Ruf der Essener Moskitos, wo er nach einer großartigen Saison zum besten Torhüter der Oberliga Nord gekürt wurde. Da waren aber auch schon längst die Fischtown Pinguins auf ihn aufmerksam geworden, die in ihm einen Torhüter zu sehen glauben, der in naher Zukunft eine Rolle in der Deutschen Eishockey Liga spielen kann. Davon überzeugt ist schon jetzt sein letztjähriger Trainer Frank Gentes: „Patrik ist ein sehr junger aber jetzt schon sehr starker Torwart. Er war mein absoluter Wunsch-Torhüter, der schon vor seinem Wechsel nach Essen zu den allerbesten der gesamten Oberliga gehört hat.“ Cervenys Ehrgeiz und dessen professionelle Einstellung haben auch die Seestädter überzeugt, die ihm nun eine Chance geben, in der Belle Etage des deutschen Eishockeys Fuß zu fassen.

Bevor er Ende August nach Bremerhaven kommen wird, absolviert er noch ein Intensivtrainingslager in Nordamerika. Cerveny: „Ich will eine gute Saison spielen und ich will in den Spielen, in denen mir die Chance gegeben wird beweisen, dass die Verantwortlichen der Pinguins alles richtig gemacht haben. Für mich wird diese Saison ein Jahr des Lernens und ich will soviel als irgend möglich mitnehmen.“

Das man am Wilhelm-Kaisen-Platz in Patrik Cerveny große Hoffnungen setzt beweist auch die Tatsache, dass man ihn, mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet, schon jetzt eine Menge Vertrauen entgegenbringt. Nicht zuletzt deshalb hoffen alle, dass der 22jährige Linksfänger mit der Rückennummer 64 diesen Glauben rechtfertigen wird.

 

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