Kapitän der slowenischen Nationalmannschaft wird Pinguin

Jan-Urbas-web
13. April 2017

Der 28-jährige Jan Urbas ist der nächste Neuzugang im Kader der Fischtown Pinguins.  Ohne Übertreibung ist Urbas ein absoluter Wunschspieler der Offiziellen am Bremerhavener Wilhelm-Kaisen-Platz, was an der Zufriedenheit in deren Gesichtern deutlich abzulesen ist. Urbas ist genau der Spielertyp, den Trainer Thomas Popiesch sich gewünscht hat. Groß, scheibensicher, schlittschuhläuferisch hervorragend ausgebildet und mit einem Riesenherz ausgestattet, soll er der ersten Sturmreihe der Pinguins die Gefährlichkeit geben, die notwendig ist, um in einer der stärksten Ligen Europas bestehen zu können.

Natürlich haben sich die Verantwortlichen intensiv mit dieser Personalie beschäftigt und jede Menge Informationen gesammelt. Informationen, die in der Gesamtheit genau das Bild ergaben, das die Verpflichtung für die Seestädter als Glücksfall erscheinen lässt. Thomas Popiesch: Jan ist genau der Spielertyp den wir gesucht haben. Neben seinen spielerischen Fähigkeiten ist er zudem ein Spieler, der auch Verantwortung übernehmen kann und will. Ich bin froh, dass wir das geschafft haben.“

Froh ist aber auch Jan Urbas, der im Moment mit der slowenischen Nationalmannschaft in Bled weilt um sich auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in Paris vorzubereiten. Urbas: „Die Pinguins haben sich sehr um mich bemüht. Wir haben lange und intensive Verhandlungen geführt die mir die Gewissheit gegeben haben, dass Bremerhaven genau der Club ist, bei dem ich in der neuen Saison sportlich erfolgreich spielen kann.“

Mit 1,93 m und 100 kg soll der  am 26. Januar 1989 in Ljubljana geborene Stürmer nicht nur für die nötige Wasserverdrängung in der Offensive der Seestädter sorgen, sondern auch entsprechend Akzente setzen. Der Neupinguin genoss eine intensive Ausbildung bei Olimpija Ljubljana, wechselte aber bereits im Jugendalter nach Schweden zu den Malmö Redhawks. In Schweden erkannte man schnell sein Talent und mit viel Arbeit und Ehrgeiz  arbeitete er sich in die erste Mannschaft in der zweithöchsten schwedischen Spielklasse vor und erhielt nach guten Leistungen in der Saison 2012/2013 erstmals auch einen Vertrag bei den Vaxjö Lakers in der schwedischen SHL.

Anschließend ging es in der Saison 2013/2014 erstmals in die DEL, wo er für den EHC Red Bull München auf Torjagd ging. Dort wurden erstmals auch  NHL Scouts auf ihn aufmerksam. Speziell Steve Richmond, der bei den Washington Capitals mehr als nur Europa-Scout ist, er leitet die Abteilung Spielerentwicklung, war im Dezember 2013 in München zu Gast und Richmond trug sich den Namen Urbas freudig ins Notizbuch ein. Das Resultat war eine Einladung ins Sommercamp der Capitals.

Nach einem zu Beginn der Saison 2014/2015 kurzen EBEL-Gastspiel in Klagenfurt (10 Spiele, 5 Punkte) ging er zurück in die schwedischen Allsvenskan. Dort war der schnelle Stürmer einer der verlässlichsten Scorer von VIK Västerås HK und auch in der letzten Saison bei dem Villacher SV wusste der Slowene mit 46 Scorerpunkten mehr als zu überzeugen.

Jan Urbas war bei der vergangenen WM auch Kapitän der slowenischen Nationalmannschaft und glänzte dort als Topscorer. Mit seinen Leistungen trug er 2014 und 2016 jeweils maßgeblich zum sofortigen Wiederaufstieg der Slowenen in die Top-Division bei. Zudem nahm er mit Slowenien an der Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotchi teil, bei der er sich mit seinem Land durchsetzte. Anschließend spielte er mit der Mannschaft auch bei den Winterspielen in Sotschi selbst und belegte mit ihr einen überraschenden siebten Rang unter zwölf Teams.

Nun will er zusammen mit seiner Familie ab August an der Unterweser seine Zelte aufschlagen und mit der Rückennummer #9 im Kader der Pinguins ordentlich für Furore sorgen.

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